La Rambla: Die Flaniermeile in Barcelona

Barcelona ist die zweitgrößte Stadt in Spanien und mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten eine der bedeutendsten kulturellen Metropolen. Das Wahrzeichen und der größte Touristenmagnet ist ihre berühmte Flaniermeile La Rambla.

Die Geschichte der La Rambla

Das Wort „rambla“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie sandiger Boden. Ursprünglich war die Rambla ein Flussbett, das bis ins 14. Jahrhundert die westliche Stadtgrenze Barcelonas markierte. Durch die Ansiedlung von Klöstern wichen die Stadtmauern zurück und das ehemalige Flussbett wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts in eine Promenade umgewandelt. Heute hat sie sich zu einer der beliebtesten Flaniermeilen entwickelt.

Die fünf Abschnitte der Rambla

Die Rambla unterteilt sich in fünf Abschnitte, die dem Besucher jeweils einen anderen Charakter und eine andere Geschichte bieten:

Am Placa Catalunya beginnt die historische Flaniermeile mit der Rambla Canaletes, benannt nach einer Quelle, die heute mit einem Brunnen überbaut ist. Zu beiden Seiten der Rambla stehen Stühle, die zu einer kurzen Rast einladen.
Der zweite Abschnitt, die Rambla dels Estudis, wurde nach einer bis 1843 hier existierenden Universität benannt. In diesem Teil der Promenade werden vor allem Vögel und Kleintiere verkauft. Aus Tierschutzgründen werden die Stände der Tierhändler aber mehr und mehr durch Süßwarenbuden ersetzt.
In der anschließenden Rambla de les Flors finden sich vor allem Blumenhändler und der größte Markt Barcelonas, der Mercat de la Boquería.
Zwischen diesem und dem nächsten Abschnitt befindet sich das berühmte Mosaik des Pla de l’Os (Bärenplatz). Die nun folgende Rambla de Caputxins ist der Hauptschauplatz der Straßenakteure und Cafés.
Im letzten Abschnitt, der Rambla de Santa Mònica, gibt es zahlreiche Souvenir- und Kunsthändler, aber auch Maler, die auf Wunsch Porträtzeichnungen anfertigen.

Die meisten deutschen Besucher der Rambla reisen mit dem Flugzeug an. Der Flug Düsseldorf Barcelona dauert nur ca. 1,5 Stunden. Der Transfer in die Innenstadt findet wahlweise mit Bussen, Zügen oder Taxen statt und dauert, je nach Tageszeit und Transportmittel, zwischen 20 und 60 Minuten.

Bildquellenangabe: Tim Reckmann / pixelio.de

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