Spanien-Reporter
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Archiv für August 2008

Nun befindet sich auch Spanien in der Immobilienkrise.

Auf dem Immobilienmarkt hat die Zeit des Schlussverkaufs begonnen. Derzeit sind vom Leerstand rund eine Million Häuser und Wohnungen gekennzeichnet. Damit wenigsten ein Bruchteil der leerstehenden Wohnung verkauft wird, senken die Immobilienkonzerne die Preise. Offziell spricht niemand von Rabatten, doch lassen die Konzerne mit sich handeln und Abschläge bis zu 30 Prozent zu.

Vor einigen Jahren wäre dies nicht denkbar gewesen, denn seit den 90’er Jahren stiegen die Immobilienpreise jährlich um wenigstens zehn Prozent. Fincas und Appartments wurden für hohe Preise verkauft und weitergereicht, die Branche baute fleißig weiter. Zwischen 2006-2007 wurden 1,5 Millionen Wohneinheiten gebaut. Durch dieses Überangebot und die steigenden Zinsen ist der Markt letztendlich zusammen gebrochen. Möchten Sie für wenig Geld verreisen, können Sie Ferienunterkünfte bei BestFewo.de günstig mieten.

Beginn dieser Krise war wohl Mitte Juli die Pleite von einem der größten spanischen Wohnungsbauimperien „Martinsa-Fadesa“. Laut Medien, haben die anderen noch existierenden acht Imperien der Bauchbranche zusammen bis zu 26 Mrd. Euro Schulden. Mittlerweile rechtnet man sogar noch mit weiteren Pleiten,  da durch die unzureichende Besicherung keine Kredite mehr gewährt werden.

Experten sagen dem Ende des spanischen „Baumbooms“  fatale Folgen auf die Wirtschaft nach.  Ein bedenkliches Haushaltsdefizit wird Spanien neben dem Ansteigen der Arbeitlosenquote prognostiziert.

2007 lag die Arbeitslosenquote bei acht Prozent. Ende dieses Jahres könnte diese schon auf 11 Prozent steigen und damit die höchste Quote Europas darstellen.