Spanien-Reporter
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Archiv für September 2008

Mit mehr als drei Millionen Einwohner ist Madrid die Hauptsadt Spaniens. Die Stadt ist nicht nur Wirtschafts-und Regierungszentrum, sie zeichnet sich ebenso durch zahlreiche kulturelle und künstlerischen Aktivitäten sowie durch ein lebendiges Nachleben aus.

Da sich Madrid erst spät zu einer Metropole entwickelt hat, besitzt sie noch einen recht kleinen und beschaulichen Altstadtkern. In diesem Gebiet befindet sich zum Beispiel:

  • Museo del Prado

Das bekannteste Museum Madrids ist eines der größten und bedeutsamsten Kunstmuseen der Welt. Hier findet man so gut wie alles was die Kunst bis 1850 zu bieten hatte.

  • Museo Reine Sofia

Dieses Museum hat vor allem moderne Kunst im Repertoire und wurde 2005 um den französischen Architekten Jean Nouvel erweitert.

  • La Casa Encendida

Hierbei handelt es sich um eine von der Sparkasse Madrid geförderte Kultureinrichtung mit Konzerten, Theaterstücken und Ausstellungen.

  • Chinos

Für die tägliche Versorgung mit Nahrungsmitteln sind im Zentrum überwiegende die sogennaten Chinos. Dies sind kleine Geschäfte, die meist von Chinesen betrieben werden und auch nachts geöffnet haben.

  • Calle Fuencarral

In dieser Geschäftsstraße finden man vor allem exklusive Geschäfte.

Madrid hat noch viele weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten – für Jung sowie für Alt.

Ein Besuch der Metropole ist deswegen auf jeden Fall empfehlenswert.

Aufgrund der vermehrt zunehmenden Arbeitslosigkeit und des schwindenden Vertrauens der Verbrauchen, schließt die Regierung Spaniens eine Rezession nicht mehr aus. Erste Kennzeichen einer solchen Rezession sind zwei Quartale mit sinkender Wirtschaftsleistung. Aufgrund dessen wird derzeit zunehmend spekuliert, dass das vierte Quartal Schwierigkeiten für Spanien bereithalten wird. Da nach dem Immobilienboom viele Spanier ihre Arbeit verloren haben, stieg allein im Juli die Arbeitslosenzahl auf 2,43 Millionen und  hat damit den höchsten Stand seit zehn Jahren erreicht. Die Kennzahl sinkt normalerweise gerade in dieser Zeit aufgrund der Sommer-Saison.

Doch ist das bei weit noch nicht alles. Das Vertrauen der Verbraucher ist auf dem tiefsten Stand seitdem die Erhebung durchgeführt wird. Grund für das Misstrauen ist vor allem das Ende des jahrelangen Baubooms und die stark gestiegenen Benzinpreise, die enorm auf das Budget der Verbaucher drücken und somit die Kaufkraft verringern.

Spanien steht ein schwieriges Jahr bevor. Das Wachstum könnte auf Null abschwächen und eine zu starke Inflation droht.