Spanien-Reporter
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Wer den Namen Andalusien hört, der denkt an Sonnenschein, wunderschöne Natur, beeindruckende Kirchen und gastfreundliche, liebevolle Menschen mit einer Vorliebe für Flamenco, die mit einem gewissen Grundoptimismus durchs Leben gehen können. Die Region selbst ist ein Ort der Vielfalt. Dies liegt nicht zuletzt an ihrer Lage: Die acht Provinzen Andalusiens bilden die südlichste der 17 autonomen Provinzen Spaniens. Die Region grenzt zugleich ans Mittelmeer und an den Atlantik. Zudem liegt sie auch an der portugiesischen Grenze. Der Name Andalusien rührt dabei noch aus der Zeit der maurischen Herrschaft. Diese machten sich im 8. Jahrhundert einen Großteil des heutigen Spaniens zum Untertan und bezeichnete ihren gesamten Herrschaftsbereich mit dem Namen Al-Andalus.

Andalusien lebt bis heute vor allem durch die Landwirtschaft, die Fischerei und den Tourismus. Besonders sonnenhungrige Gäste zieht es immer wieder in den Süden Spaniens, wo selbst im Januar die Temperatur nicht unter acht Grad sinkt. In den Monaten Juli bis September klettert das Thermometer regelmäßig auf mehr als 30 Grad. Die Wassertemperatur beträgt in dieser Zeit angenehme 20 Grad. Nicht umsonst wird der Mittelmeerabschnitt Andalusiens, auf dem sich die Touristen mit Vorliebe versammeln, als „Costa del Sol“ („Sonnenküste“) bezeichnet. Der Abschnitt am Atlantik heißt „Costa del Luz“ („Küste des Lichts“). Hier bläst meist ein rauer Wind, der diese Region gerade für Surfer zum Paradies macht.

Die beeindruckenden Naturschauspiele Andalusiens

Andalusien verfügt über einige beeindruckende Naturräume, die man unbedingt gesehen haben sollte, wenn man die Region besucht. Dazu gehört die südliche Abdachung der Sierra Morena (ein Mittelgebirge) ebenso wie das Becken des Guadalquivir. Berühmter sind jedoch die Sierra Nevada („schneebedecktes Gebirge“) sowie der Felsen von Gibraltar. Dieser ist der südlichste Teil des europäischen Festlandes. Hier liegen Afrika und Europa nur noch 14 Kilometer voneinander getrennt.

Wann sollte man Andalusien besuchen?

Durch die Vielfalt Andalusiens ist es schwierig, die beste Reisezeit zu empfehlen. Kenner empfehlen für Menschen, die wandern oder andere sportliche Aktivitäten ausüben möchten, den April, weil die Temperaturen angenehm sind, aber die Region bereits in voller Blüte steht. Die sonnenhungrigen Gäste, für die es gar nicht heiß genug sein kann, sollten in den Sommer-Monaten kommen, wenn sie in der Spitze bis zu 40 Grad erwarten können.

Bildquelle: Klaus Brüheim/ pixelio.de

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