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Alhama de Granada ist eine andalusische Kleinstadt im Süden Spaniens, die sich besonders durch die dortigen heißen Quellen hervortut. Auch wenn das Wetter einmal nicht mitspielen sollte, bietet das Schlechtwetterprogramm in Form von 40° heißem schwefelhaltigen Wasser Wärme und Wohltat. Die inzwischen berühmten Thermalbäder befinden sich etwas außerhalb der Stadt Alhama de Granada. Nimmt man ein Bad im mollig warmen Wasser, soll es bei Beschwerden wie Arthrose, Rheuma und Atemwegserkrankungen helfen und zusätzlich dem allgemeinen Wohlbefinden dienen. Die Quellen sind Teil eines Hotels und man erreicht sie über die Rezeption. Die Flughäfen Malaga, Jerez und Sevilla ermöglichen eine gute Erreichbarkeit. Darüber hinaus ist das Autobahnnetz optimal ausgebaut, sodass die größeren Städte Andalusiens gut mit dem Auto, dem Bus oder Zug erreichbar sind.

Die Heilquellen sind inzwischen Anlaufstelle für etliche Pilger auf Wallfahrten geworden, die sich Linderung ihrer Beschwerden oder eine Art Inspiration erhoffen. Alhama de Granada ist ein Kurort, der über einer Schlucht liegt. Von den Spaniern selbst wird der Ort recht wenig besucht, Touristen dagegen kommen jedes Jahr mehr. Neben seinen Quellen hat Alhama de Granada aber noch mehr zu bieten. Zum einen existieren eine Anzahl kultureller Denkmäler, die man durchaus einmal gesehen haben sollte. Der Urlauber kann sich zudem sicher sein, gastfreundlich empfangen zu werden, denn Höflichkeit und Zuvorkommenheit wird großgeschrieben. Außerdem veranstaltet der Ort regelmäßig Folklorefeste, Theaterwochen oder Flamenco-Wettbewerbe. Sehr bekannt ist das Nachbardorf Periana, dass neben guten Oliven auch Geschäfte und öffentliche Einrichtungen bietet. Ist einem das nicht genug, hat man die Möglichkeit in die größeren Städte Vélez-Málaga, Axarquía, und Torre del Mar zu fahren, wo reichlich Freizeitangebote und größere Einkaufszentren zu finden sind.

Erwähnt werden sollten auch die Kornkammern, die in Fels gehauen wurden und sich Richtung Altstadt befinden. In der Nähe liegt Bubión, das auf einer Höhe von 1296 m liegt. Beim Moriskenaufstand hat man an diesem Ort besonders viel Widerstand geleistet. Hat man Lust auf einen weiten Rundum-Blick könnte man den Aussichtsturm, der hinter der Kirche Iglesia del Carmen liegt, erklimmen. Von dort kann der Besucher einen Blick auf die Schlucht genießen, sieht Kapellen und das Haus der Inquisition. Alhama de Granada bietet also nicht nur Heilquellen, sondern hat auch landschaftlich und kulturell einiges in Petto.
Bildquelle: Silenttxa/ flickr.com

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