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Die schönsten Etappen des Jakobsweges befinden sich zwischen Pamplona und Santiago de Compostela. Wenn man den Camino de Santiago de Compostela (deutsch: Jakobsweg) ab Pamplona zu Fuß beschreitet, kann man vielfältige und einzigartige Eindrücke erleben. Der Weg erstreckt sich über verschiedene Höhenlagen und Klimazonen und bietet eine außergewöhnliche und abwechslungsreiche Landschaft. Aber auch die kulturellen Schönheiten der Route machen die Beschreitung zu einem Erlebnis. Die empfohlenen Tagesstrecken betragen zwischen 20 und 30 Kilometer und führen durch leichtes, mittelschweres und auch schweres Gelände. Man sollte über eine mittlere bis gute Kondition und gutes Schuhwerk verfügen.

Die Wanderung dauert etwa 12 Tage und beginnt von Cizur Menor über den Puerto del Perdon, dem Weg der Windmühlen. Eine alpine Strecke fordert die Kondition, bevor man in Eunate die wunderschöne Templerkirche besichtigen kann. Eine flache Strecke führt weiter nach Puenta la Reina. Dort steht die berühmte romanische Brücke der Königin, auf der man Fluss Arga überquert. Weiter führt der Jakobsweg nach Santo Domingo de la Cazada, wo das berühmte Hühnerwunder stattfand. Auf dem Weg nach Burgos, wo die schönste Kathedrale Nordspaniens zu sehen ist, geht es vorwiegend über Feld- und Waldwege, durch Pinienhaine und hügeliges Gelände.

Auf der Strecke von Burgos nach Carrion de la Condes verändert sich das Landschaftsbild und die Umgebung wird flacher, karger und ärmlicher. Der Fußmarsch über die kleine Kirche St. Anton nach Castrojeriz belohnt mit einer wunderschönen Tour. Auf dem Weg nach Leon kann man bei schönem Wetter geradezu nach dem Horizont greifen. In Burgo el Ranero sollte man sich dann im Pilgerlehmhaus einen der begehrten Stempel für den Pilgerausweis holen. Zum Abschuss des Tages lohnt es sich die Kathedrale, den Gaudi Palast und das ehemalige Pilgerkloster San Marcos in Leon zu besuchen.

Nun folgt die Königsetappe nach Ponferrada, auf der man mit tollen Ausblicken belohnt wird. Es geht über Felder, durch Hügellandschaften, Weinberge und Wälder hinauf zum Cruz de Ferro. Auf dem letzten Teil des Jakobsweges liegen noch zahlreiche Klöster und Kathedralen. Außerdem führt der Weg durch einen Eukalyptuswald. Vom Monte de Gozo aus kann man dann das lang ersehnte Ziel Santiago de Compostela schon sehen, das jetzt nur noch fünf Kilometer entfernt liegt.

Bildquelle:Jule_Berlin/ flickr.com

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