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Die spanische Extremadura ist das Reiseziel für Sportler und Kulturinteressierte. Wer hier zum Wandern herkommt, hat es meist auf den südlichen Jakobsweg angesehen, der das Gebiet einmal von Süden nach Norden durchkreuzt. Weitere Argumentem für das Wandern in der Extremadura liefern der Nationalpark Cornalvo und das Naturreservat „Garganta de los Infiernos“ mit seinen zahlreichen Quellen und Höhlen. Die Extremadura eignet sich beinahe für jedermann zum Wandern, denn besonders hohe körperliche Ansprüche stellt die Region nicht an ihre Besucher.

Die Extremadura ist ein Gebiet im Südwesten Spaniens, das an Portugal grenzt und sich aus den zwei Provinzen Caceres und Badajoz zusammensetzt. Sie ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens und mit fast 42.000 Quadratmetern Fläche die fünftgrößte der Gemeinschaften. Anders als in vielen Landstrichen Spaniens ist das Gebiet äußerst dünn besiedelt. Im Norden ist das Gebiet durch Gebirgszüge und fruchtbare Täler geprägt, hier wachsen beispielsweise Kirschen und Paprika. Südlicher wird der Landstrich vom Tajo durchflossen. Hier beginnt das Land trockener zu werden. Es bietet gute Bedingungen für den Weinanbau und hier wird auch das bekannte iberische Schwein gehalten. Im Süden findet man viele Korkeichen. Entsprechend der Regionen ist auch das Klima der Extremadura in den nördlichen Bergregionen kontinental und in den südlichen Gebieten herrscht mediterranes Klima vor.

Wanderurlaub in der Extremadura bedeutet vor allem Naturtourismus, auf den man sich hier spezialisiert hat. Touristen, die hierher kommen, haben es auf die besonderen Natur Highlights und Sehenswürdigkeiten der Natur abgesehen. Hier lassen sich viele Tier- und Pflanzenarten entdecken, die es woanders vielfach nicht gibt. Vor allem Vogelfreunde kommen dabei voll auf ihre Kosten. Viele Touristen wollen aber auch ein Stück des Jakobswegs gehen, der hier als Via de Plata oder Silberweg bekannt ist.

Ganz enttäuscht werden die Freunde klassischer Sehenswürdigkeiten in der Extremadura natürlich auch nicht. Hier gibt es mit der „Castillo Puebla de Alcocer“ oder der „Castillo de Jarandilla de la Vera“ zwei Burganlagen zu besichtigen. Absolut sehenswert ist auch das Kloster von Guadalupe mit dem Gnadenbild der Mutter Gottes. Unbedingt einen Besuch abstatten sollten Touristen auch der Universitätsstadt Caceres, der Hauptstadt des nördlichen Teils der Extremadura, mit ihrer historischen Altstadt.

Bildquelle: Jim Anzalone/ flickr.com

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