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Zu einem Urlaub auf Teneriffa gehört immer ein Besuch im Loro Parque. Ursprünglich war der Park nur für Papageien gedacht. Daher auch der Name, Loro ist das spanische Wort für Papagei. Die größte Aufzuchtstation der Welt für Papageien ist hier beheimatet, sie ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

3000 Papageien befinden sich in der Station, viele Arten sind vom Aussterben bedroht. Ca. 350 Arten kann man im Loro Park besichtigen. 2010 wurde die Kantandra Treetops, eine Großvoliere, eröffnet. Hier sind viele verschiedene Vogelarten zusammen untergebracht. Besucherwege sind so angelegt, dass man bis auf Baumwipfelhöhe laufen kann. Viele andere Tiere wie Delfine, Haie, Wale und Pinguine sind mittlerweile im Loro Parque zu Hause. Auch ein Tigerpärchen lebt auf einer Insel im Park. Die Beiden wurden dem Park von einem Zirkus geschenkt, damit sie ein besseres Leben führen können.

Der höchste Berg Spaniens, der Pico del Teide, befindet sich auch auf Teneriffa. 3718 Meter hoch ist er und damit der dritthöchste Inselvulkan der Welt. Schon beim Anflug auf Teneriffa ist er aus dem Flugzeug nicht zu übersehen. 18.990 m² der Berglandschaft sind Nationalpark. 2007 hat die UNESCO den Nationalpark zum Weltnaturerbe erklärt. Es gibt ausgewiesene Wanderwege, die auf den Teide führen. Man kann aber auch bis 150 Meter unterhalb des Gipfels mit der Seilbahn fahren. Für die Besteigung des Gipfels braucht man eine Genehmigung. Wildhüter kontrollieren, dass nur auf den ausgewiesenen Wegen gewandert wird.

Ein Ausflug in den Mercedeswald ist für jeden Naturliebhaber das absolute Highlight auf Teneriffa. An der Nordküste gelegen ist er durch den Nord-Ostpassat häufig von Nebelschleiern verhüllt. Die Spanier nennen den Wald auch Märchenwald weil man sich durch den immergrünen Lorbeer und den Nebel, wie im Märchen fühlt. Moose, Farne und auch die Kanaren-Glockenblume finden sich hier. Da die Wege naturbelassen sind, bilden sie manchmal richtige grüne Tunnel. Einer dieser Tunnel endet am Mirador Cruz del Carmen. Hier gibt es viele Informationen über die Lorbeerwälder. Auch unterwegs im Märchenwald gibt es immer wieder gigantische Ausblicke auf den Esperanzawald und den Pico del Teide. Ein anderes Naturerlebnis sind im Frühjahr die Goldmohnwiesen auf Teneriffa. Völlig naturbelassen blühen sie überall auf der Insel, meist an Südhängen. Da der Mohn so flächendeckend wächst, ist der Anblick blühenden Goldmohns ein absolutes Labsal für Augen und Seele, oft bedeckt er ganze Berghänge.

Bildquelle: crosathorian/ flickr.com

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