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Lanzarote, auch die Feuerinsel genannt, ist die Kleinste der vier großen Kanarischen Inseln. Sie ist ca. 845 Km² groß und etwa zu ¾ von Lava bedeckt. Lanzarote ist die ungewöhnlichste Insel der Kanaren. Durch die Lava ist die Insel nicht sehr grün, auf den ersten Blick. Schaut man aber genauer hin, wird man viele Pflanzen entdecken, die auch teilweise nur auf Lanzarote beheimatet sind.

Wenn man Lanzarote richtig grün erleben will, dann muss man im Frühjahr durch das Tal der Palmen fahren. Vom Mirador del Río in Richtung Haria. Alles grünt und blüht, ein wunderschöner Anblick. Immer grün ist es im Jardìn del Cactus, dem Kaktusgarten. Über 10.000 Kakteen kann man hier bestaunen, nicht nur einheimische, sondern auch aus Amerika und Madagaskar. Der Kaktusgarten liegt zwischen Guatiza und Mala. In diesem Gebiet wurden früher Kakteen angebaut für die Zucht der Schildlaus. Aus dieser Laus gewinnt man einen karminroten Farbstoff. Leider ist dieses Handwerk so gut wie ausgestorben, die vielen Kakteen sieht man aber noch überall. Noch nicht ganz ausgestorben ist die Salzgewinnung auf Lanzarote. In Las Salinas de Janubio wird auch heute noch Salz gewonnen. Zwar bei Weitem nicht mehr so viel wie früher, aber die Salinen sind noch in Betrieb und können auch begangen werden.

Das größte Kulturgut auf Lanzarote ist der Timanfaya Nationalpark. Der Park besteht seit 1974 und kann nur mit Führern besucht werden. Entweder per Kamel oder zu Fuß. Es wird den Besuchern unter anderem demonstriert, welch große Hitze noch im Boden herrscht. Cesar Manrique begegnet man überall auf der Insel. Dem Künstler ist ein Museum gewidmet, dieses findet man in Tahiche. Aber auch der Kaktusgarten oder der Jamenos del Agua wurden von Manrique mit gestaltet. Der Jamenos del Agua ist Teil einer Lavaröhre. Der Teil, der Cuevas los Verdes heißt, ist begehbar. Es gibt einen unterirdischen See und einen in die Grotte integrierten Konzertsaal.

Ganz neu erbaut wurden die Bodegas Stratvs mitten im Weinanbaugebiet La Geria. Weinverkostung und hervorragendes Essen inmitten von Reben wird hier geboten. Man kann wunderbar durch die Weinberge wandern und die Aussicht auf die Reben und das Meer genießen. Gegen Abend sieht man die Kamele durch die Weinberge von Timanfaya zurück kehren. Fast alle Kamele sind in Uga beheimatet.

Bildquelle: luc.viatour/ flickr.com

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